Vita

Thomas Hortlik

Diplom-Psychologe · Psychologischer Psychotherapeut

Psychotherapie ist für mich kein starres Verfahren, sondern eine professionelle Begegnung, in der Erfahrung, wissenschaftliches Wissen und die konkrete Lebenssituation eines Menschen zusammenkommen.

Was mich antreibt

Die Frage, was Veränderung möglich macht.

Mich hat schon immer die Frage fasziniert, warum Menschen trotz schwieriger Erfahrungen wachsen können und wodurch nachhaltige Veränderung möglich wird. Diese Frage begleitet mich seit rund vierzig Jahren – in der Psychologie ebenso wie in der Philosophie, den Naturwissenschaften und der Zen-Meditation.

Ich bin Diplom-Psychologe und seit 1999 als Psychologischer Psychotherapeut approbiert. Meine fachliche Grundqualifikation liegt in der Verhaltenstherapie.

Beruflicher Weg

Psychologie, Psychotherapie und ein langer Blick auf Veränderung.

Seit rund 40 Jahren beschäftige ich mich beruflich mit Psychologie und der Begleitung von Menschen in Veränderungsprozessen. In diesen vier Jahrzehnten durfte ich Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen kennenlernen – in Krisen, bei psychischen Erkrankungen, in Phasen persönlicher Neuorientierung und auf dem Weg zu mehr Selbstbestimmung.

Mit den Jahren wurde mir immer deutlicher, dass nachhaltige Veränderung selten allein durch Methoden entsteht. Sie entsteht dort, wo Menschen sich verstanden fühlen, neue Perspektiven entwickeln und ihre eigenen Möglichkeiten wiederentdecken.

Deshalb rückten für mich systemisches Denken und die moderne ericksonsche Hypnotherapie zunehmend in den Mittelpunkt meiner Arbeit. Beide Ansätze erweitern den Blick: weg von einer rein symptomorientierten Betrachtung, hin zu Beziehungen, Lebensgeschichte, Ressourcen und den Möglichkeiten, die bereits im Menschen angelegt sind.

Therapeutische Haltung

Verstehen, bevor man verändert.

Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit ist die Überzeugung gewachsen, dass gute Psychotherapie nicht darin besteht, Menschen nach einem festen Schema zu behandeln. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Beziehungen und seine ganz persönlichen Möglichkeiten mit.

Mich interessiert deshalb weniger die Frage, welche Methode gerade im Vordergrund steht, sondern was einem Menschen in seiner konkreten Lebenssituation wirklich hilft.

Die Verhaltenstherapie bildet dabei weiterhin meine fachliche Grundlage. Heute prägen vor allem systemisches Denken und moderne ericksonsche Hypnotherapie meine therapeutische Haltung. Beide laden dazu ein, Probleme nicht nur zu analysieren, sondern neue Sichtweisen und bisher ungenutzte Ressourcen zu entdecken.

Ich verstehe Therapie als einen gemeinsamen Weg, auf dem Verständnis, Klarheit und neue Handlungsmöglichkeiten entstehen können – in einem respektvollen, offenen und vertrauensvollen Gespräch.

Persönlicher Hintergrund

Neugier über die Psychologie hinaus.

Psychotherapie ist für mich nie ein isoliertes Fachgebiet gewesen. Schon früh interessierte mich die Frage, wie Menschen denken, fühlen und handeln – und wie wir Wirklichkeit verstehen.

Deshalb habe ich neben der Psychologie auch mehrere Semester Mathematik, Physik und Philosophie studiert. Diese Fächer haben meinen Blick auf den Menschen auf sehr unterschiedliche Weise geprägt: Mathematik durch Klarheit und strukturiertes Denken, Physik durch die Neugier auf die Gesetzmäßigkeiten der Welt und Philosophie durch die Auseinandersetzung mit Fragen nach Erkenntnis, Freiheit und einem gelingenden Leben.

Zen und Aufmerksamkeit

Wahrnehmen, was ist.

Seit vielen Jahren begleitet mich die Zen-Meditation. Sie ist keine therapeutische Methode und kein Bestandteil meiner psychotherapeutischen Arbeit. Dennoch hat sie meine Haltung nachhaltig geprägt.

Sie erinnert mich immer wieder daran, wie wertvoll es ist, einem Menschen mit ungeteilter Aufmerksamkeit zu begegnen, vorschnelle Bewertungen zurückzustellen und auch in schwierigen Situationen offen für neue Möglichkeiten zu bleiben.

Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Voraussetzungen für Veränderung: zunächst wirklich wahrzunehmen, was ist.

Vier Jahrzehnte Erfahrung, wissenschaftliche Neugier und die Überzeugung, dass jeder Mensch mehr ist als die Summe seiner Symptome – das prägt meine Arbeit bis heute.

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